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Digitales Ehrenamt – jetzt!

Freifunk-Initiativen als Gemeinnützig anerkennen!

Die Gesetzesinitiative zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit von Freifunk (Drs. 18/12105 ACHTUNG! – Externer Link!) aus dem Bundesrat in den Bundestag hat es in der letzten Legislaturperiode aus zeitlichen Gründen nicht mehr in eine Plenarsitzung geschafft.

Die Gesetzesinitiative muss nun im Bundestag behandelt werden, das Engagement der Freifunk-Community muss endlich anerkannt und unterstützt werden.

Unterstütze den Aufruf: https://digitales-ehrenamt.jetzt/  ACHTUNG! – Externer Link!

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Wöchentliches Treffen weiterhin im Komm, aber in einem anderen Raum

Seit nun drei Jahren trifft sich die Freifunk Community Düren wöchentlich an jedem Mittwoch in der Komm Kneipe in der Pleußmühle, August-Klotz-Str. 21, 52349 Düren.

Ab sofort findet das Treffen in einem anderen Raum statt, in der ersten Etage, ganz links letzter Raum R 103.

Dort sind wir ungestört von den Betrieb in der Kneipe, haben größere Tische, können wir einen Beamer benutzen und Getränke und Verpflegung selbst mitbringen. Ab 19 Uhr kann, wer mag weiterhin in der Kneipe bestellen.

Das Freifunk Treffen ist weiterhin ab 19:30 Uhr, den neuen Raum können wir ab 17 Uhr an jedem Mittwoch nutzen.

Unser neues Vorhaben ist es, mit den Themen Freifunk und andere digitale Dinge uns selbst autodidaktisch weiter zu bilden und dazu kleine kostenfreie Kurse anzubieten. Es wird ein Plan erstellt, was wir lernen möchten und was wir lehren können. Der Zeitplan soll variieren, je nach dem wie viel Zeit wir benötigen und wie Tief wir in ein Thema einsteigen.

Das Ziel soll digitale Selbstbestimmung sein. Die Leute sollen in der Lage sein, selbst ein Server aufsetzen zu können und Serverdienste und Webanwendungen selbst hosten zu können. Sie sollen unabhängiger von den großen Plattformen werden. Zum Thema Freifunk wollen wir lernen, wie ein Supernode eingerichtet und betrieben wird.

Damit möchten wir 2018 starten.

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Das Komm macht Sommerpause 2017 – Wir treffen uns im Eiscafé Garda

Vom 29.07.2017 bis zum 20.08.2017 hat das Komm geschlossen und macht Sommerpause. Wir treffen uns weiterhin an jedem Mittwoch und zwar im Eiscafé Garda. Dort gibt es natürlich auch Freifunk. Beginn ist etwas eher ab 19 Uhr. Das Eiscafé hat bis 22 Uhr geöffnet.

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Freifunk nun auch in Merzenich im Bürgerhaus und auf dem Vorplatz

In Merzenich gibt es in zentraler Lage nun auch Freifunk. Den ersten Kontakt mit Freifunk Rheinland e.V. und der Gemeinde gab es bereits Ende Februar 2016. Zunächst wurde im Senioren Treff und in einer Unterkunft Freifunk realisiert. Die Installation im und vor dem Bürgerhaus ist der Anfang von einem größeren geplanten freien WLAN Netzwerkes. Die Lokalzeitung und das Lokalradio berichteten von den Vorhaben in Merzenich. Die Gemeinde hat auch einen Artikel geschrieben:

https://www.gemeinde-merzenich.de/rathaus/presse2017/freies-wlan-jetzt-auch-in-merzenich.php# ACHTUNG! – Externer Link!

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Eine kleine mobile Freifunk Eventinstallation

Nach dem Blogeintrag der etwas größeren Freifunk Eventinstallation für bis zu 250 Clients folgt nun ein Beitrag für die Größenordnung für ca. 20 Clients basierend auf den sehr kompakten GL-AR150 Router. Das Gewicht und der Platz sind sehr gering und der Strombedarf ebenfalls, ein Betrieb mit einem Solar Panel ist möglich. Als Firmware steht für die Regio Aachen eine Beta Version zur Verfügung.

Der GL-AR150 Router hat nicht nur RJ-45 WAN und LAN Ports, sondern es ist möglich per USB Tethering einen mobilen Internet Router oder ein Smartphone als Internetzugang für den Freifunk VPN zu nutzen.  Die Tethering Funktion ist noch nicht in der Firmware. Bei Freifunk München gibt es im Wiki eine Anleitung, wie das zu bewerkstelligen ist. https://ffmuc.net/wiki/p/Freifunk_mit_USB-Tethering_(LTE-Router)#Konfig_MR3020 ACHTUNG! – Externer Link! Wenn die Daten über den USB Port geleitet werden, ist der RJ-45 WAN Port deaktiviert.

Der sehr kleine Router. der technisch jedoch dem viel verwendeten 841er überlegen ist, aber in der gleichen Preisklasse liegt, verbraucht nur 5Watt Strom. Ein Netzteil wird nicht mitgeliefert. Über einen zweiten separaten USB Anschluss wird das Gerät mit Energie versorgt. Eine Versorgung über ein Powerbank Akku oder über ein Solarpannel lässt diese Eventinstallation Freifunk auch an Orten zu, wo kein Netzstrom ist.

CC-BY-3.0 Matthias Schmidt, Freifunk Düren

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Nörvenich startet mit Freifunk

Eine weitere Gemeinde im Kreis Düren setzt Freifunk um. Mit der Anschaffung neuer Straßenlaternen, die z.B. Elektroautos laden können, wird auch an offenes W-LAN gedacht.  Mit innogy wurde in Nörvenich die erste einer multifunktionalen Straßenleuchte in Betrieb genommen.

Pressemitteilung http://noervenich.de/hp/downloads/20170313-Smarte_Stra_enleuchte.pdf  ACHTUNG! – Externer Link!

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Eine Freifunk Event Installation

Um eine kleine Dorfkirmes oder ein Schützenfest mit Freifunk zu versorgen, ist eine Planung empfehlenswert. Bei größeren Veranstaltungen notwendig. Wenn häufiger und wiederholt Events stattfinden, macht dafür angepasstes Equipment Sinn. Bei meheren Routern ist die Frage, soll nur das Client Netzwerk als W-LAN verfügbar sein und das Mesh über Kabel laufen. Wenn doch das Mesh über W-LAN von Nöten ist, kann ein andrer Kanal verwendet werden. Es lassen sich rießige Netze bauen, Router die nur ein paar Meter abdecken, durch die Verwendung aller verfügbaren Kanäle nie einenen Nachbarnknoten stören. Aber bitte richtig planen, zu viele Router im Mesh können es stören. Weniger ist manchmalmehr. So können viele Clients auf einem vollen Platz versorgt werden. Doch wer schon einmal beobachtet hat, wie schnell eine Kirmes auf und abgebaut wird, wir neben der technischen Planung vor allem eine logistische Herrausforderung sehen. Wenn das eigene Equipment für die Freifunk Event Installation angeschaft und gebaut wird, kann schon an Großveranstalltungen gedacht werden, dass es modular erweiterbar ist. Wir sind noch bei der kleinen Dorfkirmes Event Installation und zeigen, was wir gebaut haben.

Wenn das Event draußen statt findet, sollte entsprechender Wetterschutz vorhanden sein. Aber auch so sind robuste Event Case von vorteil und sie sehen direkt professioneller aus, sie sehen aus, wie z.B. das Bünen Equipment.

Auf diesem Bild ist das Case, das eigentlich nur zwei TP-Link WDR4300 beinhaltet. Die Router lassen sich aufschrauben und die Platine und die Antennenanschlüsse heraus nehmen. Die Platinen haben wir auf eine Holzplatte geschraubt und diese im Case befestigt. Die Metalblende mit Bohrungen ausgestattet und die Antennenanschlüsse angebracht. Für die Stromversorgung kann outdoortauglich und robust Event Zubehör verwendet werden. Der etwas teurere Preis zahlt sich aus durch Qualität. Und genau so gibt es LAN Stecker und Kabel, die für Eventtechnik gedacht ist. Das bauen wir noch ein. Mit zwei Routern kann nun ein paar verschiedene Kanäle verwendet werden. In dem Fall sind etwa 200 bis 250 Clients möglich, für das Schützenfest auf dem Dorf reicht das schon. Bei unserem Stadtfest war unser Stand an der Strasse. So könnte mit dem Case der Nahbereich abgedeckt werden und die Strasse entlang mit zwei CPEs oder Nanostations erweitert werden. Diese sind ohne Modifikation der Harware schnell mit eingebunden.

Dieses Case beinhaltet einen LTE Router, ein Futro Offloader und ein Gigabit Switch. Der Switch ist sehr groß, da ein paar Ports kaputt sind, wurde uns dieser beim Freifunktag in Essen im Sommer 2015 gespendet. Damit ginge auch eine Glasfaseranbindung. Doch der Uplink ist bescheidener. Es kann in der Umgebung nach DSL Anschlüssen nachgeforscht werden, doch 6 bis 16 MBit Leitungen können bei einer Event Installation mehr Probleme als Nutzen bereiten. Wenn es nur so geht, aber mehere Anschlüsse vorhanden sind, sollte das Mesh abgeschaltet oder sehr gründlich geplant werden. Das Protokoll macht halt kein Load Balancing. Wenige oder nur ein, aber leistungsstarker Anschluss ist nach unseren Erfahrungen derzeit besser. Wir hatten anfangs an einen Satelliten Uplink gedacht. Doch Mitte 2016 gab es endlich einen LTE max Tarif. Wir haben nun einen 15 Euro Datentarif. Für 10 Euro können wir für 24 Stunden LTE max buchen, also bis zu 300 MBits down und 50 MBits Upstream, wenn verfügbar. In der Gegend in und um Düren sind es meist ca. 85 MBits down und etwas mehr als 25 MBits Upstream. Daher reicht der Futro als Offloader erst mal aus. Bei deutlich höheren Bandbreiten haben wir noch einen Server auf Lager. Ein eigener Supernode müsste dann auch aufgebaut werden. Soweit sind wir noch nicht.

CC-BY-3.0 Matthias Schmidt, Freifunk Düren

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Freifunk auf dem Stadtfest Düren 2016

Wir waren auch dieses Jahr auf dem Stadtfest in Düren in der Zehnthofstrasse neben dem Rathaus. Wir verlosten Samstag und Sonntag jeweils zwei Router. Mit dem Hashtag #ffdn wurden Bilder an unserem Stand mit den aufgestellten Buchstaben gepostet und mit etwas Glück konnte einen Router gewonnen werden.

stadtfest-2016

Die Leute, die das Stadtfeste besucht haben, nutzten intensiv Freifunk an allen Orten, wo wir es anbieten konnten. Alleine an unseren Infostand wurden am Wochenende 40 Gigabyte an Daten übermittelt. Trotzdem werben wir dafür, dass weitere DSL Anschlüsse für Freifunk dazu kommen, damit das Netz weiter ausgebaut werden kann.

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Kreis Düren honoriert unser ehrenamtliches Engagement

Am Mittwoch, dem 15.06.2016, wurde zum 16. Mal der Ehrenpreis des Kreises Düren verliehen. Insgesamt 26 Personen und Gruppen wurden für ihren ehrenamtlichen Einsatz mit dem Preis ausgezeichnet. Die Bandbreite reichte dabei vom Sammeln von Kleidung für Obdachlose über Hilfe für Senioren, sich im Internet zurechtzufinden bis hin zum Einsatz gegen die Genitalverstümmelung von Frauen in Kenia. Einen Sonderpreis gab es in diesem Jahr für die Flüchtlingshilfe: hier wurden zehn Personen und Gruppen aus dem ganzen Kreis für ihre Einsatzbereitschaft geehrt.

Unter den Ausgezeichneten befand sich auch die Freifunk-Initiative im Kreis Düren. Wir freuen uns daher sehr, dass wir in diesem Jahr mit dem Preis bedacht wurden – obwohl wir im Kreis gerade mal seit Ende 2014 aktiv sind. Anscheinend hat die Idee von freien Netzen für alle und unser Einsatz für eben diese Anklang bei den Menschen des Kreises gefunden. Das motiviert uns, genauso weiterzumachen, wie bisher: andere von unserer Idee eines freien, unzensierten Datennetzes zu begeistern und möglichst allen eine Teilnahme daran zu ermöglichen.